Klaviergarten

Die Klaviergartenkinder des Konservatoriums (ab dem 4. Lebensjahr) tre­f­fen sich einmal wöchentlich nachmittags in einer Gruppe zu viert für 45 Minuten. Die Unterrichtsin­halte jeder einzel­nen Stunde sind so zusam­mengestellt, dass immer mehrere Lern­bere­iche zur Sensibilisierung aller Sinne vertreten sind: Hören, Sin­gen, aktives Bewe­gen, Klavier­spie­len, Malen, Noten schreiben, Fin­ger­spiele sowie Gespräche über Musik und Emotionen.

Die wichti­gen Ele­mente des Unter­richt­spro­gramms sind das Erler­nen von Liedern, dif­feren­zierte Kör­per­be­we­gun­gen, ein erster Bezug zur Zahl und die Wahrnehmung von Ton­höhe­nun­ter­schieden, der soziale Bezug und schließlich das Klavierspielen selbst. Die Kinder erproben das Spielen auf weißen und schwarzen Tas­ten, an ver­schiede­nen Stellen der Tas­tatur und besprechen dann, was sie gehört haben. Durch Klopfen, Stre­ichen oder Kratzen brin­gen sie das Instru­ment zum Sprechen und beschreiben das Gehörte, beherrschen ver­schiedene Arm– , Hand– und Fin­ger­be­we­gun­gen, erfahren ver­schiedene Laut­stärken und Tempi und wer­den so gle­ichzeitig mit der Klaviatur vertraut.

Nach diesem Kurs kön­nen sich Kinder und Eltern gemein­sam auf Grund ihrer gesam­melten Erfahrun­gen und entwick­el­ten Fer­tigkeiten entschei­den, ob sie den Un­ter­richt im Fach Klavier fortsetzen möchten.

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