Schulpraktisches Klavierspiel

Beim schulpraktischen Klavierspiel geht es allgemein um den Einsatz des Klaviers in verschiedenen musikpädagogischen Kontexten, ob als Begleitinstrument von Schulklassen, Chören, Ensembles und Solisten, oder für probenmethodische Zwecke. Das Fach schulpraktisches Klavierspiel beschäftigt sich mit der Frage, wie die verschiedenen Potentiale des Klaviers praktisch nutzbar gemacht werden können und vermittelt die entsprechenden Fertigkeiten.

Das Unterrichtsangebot richtet sich sowohl an Personen, die ein Lehramtsstudium im Fach Musik oder ein anderes musikpädagogisches Studium anstreben, als auch an bereits aktive Musiklehrer, Chor- und Ensembleleiter und Musikpädagogen, die ihr Können auffrischen oder weiterentwickeln wollen. Auch Sänger und Instrumentalisten, die sich selbst oder andere am Klavier begleiten wollen, können hier das nötige Handwerkzeug erlernen.

Voraussetzung für einen erfolgreichen Unterricht sind Grundkenntnisse in der Harmonielehre und Grundfertigkeiten am Klavier.

Inhaltlich setzt sich das Fach schulpraktisches Klavierspiel mit dem stilistisch vielfältigen Lied- und Liedbegleitspiel nach Akkordsymbolen, Noten oder nach dem Gehör auseinander und vermittelt Fertigkeiten für einen technisch korrekten und motivierenden Einsatz des Instruments.

Im Unterricht wird ein mehr oder weniger stark ausgeprägter improvisatorisch-entwickelnder Ansatz verfolgt, denn es geht sehr oft um eben jenes musikalische Material, das nicht oder nur ansatzweise (z.B. durch Akkordsymbole) in den Noten steht.

Das Fach wird als Einzel-, Partner- oder Kleingruppenunterricht angeboten. Das Erarbeiten von klassischer Klavierliteratur kann in den Unterricht nach Bedarf eingeflochten werden.

Im Konservatorium besteht weiterhin die Möglichkeit, das Gelernte in Chorproben praktisch anzuwenden.

Dozent

Martin Richter

Martin Richter