Musiklehre

Musiktheorie und Gehörbildung

Bild Tonleiter Konservatorium Georg Philip TelemannDieses fakultative und gebührenfreie Unterrichtsangebot stellt für die Instrumentalausbildung am Konservatorium eine wesentliche Ergänzung dar. Die Grundlagenvermittlung ist immer orientiert an der Praxis – Erlerntes wird schöpferisch und instrumentenunabhängig angewandt und trainiert. Dabei spielt das Singen eine große Rolle.

Das Konzept versetzt die Schülerinnen und Schüler in die Lage, nach 3 Jahren Unterricht fast alle Intervalle, Skalen, Akkorde, Melodien und Rhythmen zu hören und zu singen, sowie einen vierstimmigen Chorsatz (Barock-Stil) zu analysieren und selbst zu einer gegebenen Melodie zu schreiben. Der Eintritt in den Musiklehreunterricht erfolgt ab einem Alter von 9 Jahren, ist aber auch später möglich und erfordert keine größere Vorbildung. Das Fach schließt regulär nach 3 Jahren mit einer Abschlussprüfung ab.

Darüber hinaus gibt es im Bereich der Studienvorbereitenden Abteilung Kurse, die innerhalb eines Jahres auf die hohen Anforderungen bei Aufnahmeprüfungen an Musikhochschulen und Universitäten vorbereiten. Die Inhalte gehen im Umfang und Schwierigkeitsgrad weit über die des Musiklehreunterrichtes hinaus. Eine abgeschlossene Musiklehreausbildung ist eine gute Vorraussetzung, um das Potenzial dieses Unterrichtes in vollem Umfang nutzen zu können, aber keine Bedingung für diesen.

Weitergehendes Interesse kann in einen Kompositionsunterricht und die Angebote der Komponistenklasse Sachsen-Anhalt münden. Nähere Infos dazu unter www​.kom​pon​is​ten​klasse​-sach​sen​-anhalt​.de

Dirigieren

Für die Leitung von Ensembles (z.B. Chören) sind komplexe Fähigkeiten und Fertigkeiten notwendig. Im Dirigierunterricht werden diese in Übungen und Gesprächen entwickelt und weitergeführt.

Ein besonderes Augenmerk liegt besonders am Anfang auf dem Erlernen einer guten Schlagtechnik. Mit ihr kann die Dirigentin/der Dirigent seinem Ensemble die künstlerischen Intentionen (wie z.B. Tempo und Dynamik) eindeutig mitteilen. Repertoir– und Interpretationsüberlegungen ergänzen den Unterricht.