Holzblasinstrumente2018-07-02T09:49:30+00:00

Holzblasinstrumente

Der Atem ist die Seele des Bläsers, denn mit der Luft wird nicht nur der Ton erzeugt, sondern auch seine klangliche Modulation beeinflusst. Das Kind spürt direkt: Mit dem eigenen Körpereinsatz wird ein Ton geschaffen der weich, hell, laut, warm oder traurig klingt.

Wann sollte ein Kind mit dem Erlernen eines Holzblasinstrumentes beginnen? Der Unterricht auf der Blockflöte kann bereits ab dem 6. Lebensjahr aufgenommen werden; Klarinette, Querflöte und Fagottino können etwa ab dem 8. Lebensjahr erlernt werden. Für das klassische Saxophon, die Oboe und das Fagott empfiehlt sich ein Unterrichtsbeginn etwa ab dem 10. Lebensjahr.

Voraussetzung für das Spielen von Holzblasinstrumenten ist die körperliche Eignung: Von Bedeutung sind hier Körpergröße, Kieferbau und Zahnstellung, die Form der Lippen sowie die Größenentwicklung der Hände. Neben gesunden Atmungsorganen sollte auch die Wirbelsäule für das Musizieren im Stehen stabil genug sein.

Ort: Konservatorium, Breiter Weg 110
Unterrichtszeiten: nachmittags
Unterrichtsdauer: unbefristet 30 – 45 min/Woche
Fachbereichsleiter: Roland Kähne
E-Mail: Roland.Kaehne@ms.magdeburg.de

Angebote / Ensembles:
Blockflötenmäuse
Querflötenamseln
Blockflötenspielkreise
Kammermusikensembles
Jugendsinfonieorchester

Anmeldung
Fachbereichsleiter/-in
Blockflöten

Blockflöte

Die Blockflöte wird oftmals als Einsteigerinstrument gewählt, bietet jedoch als vollwertiges Konzertinstrument eine Fülle an Klangmöglichkeiten. Zum Einstieg eignet sich die Sopranblockflöte; der Unterricht kann bereits ab dem 6. Lebensjahr aufgenommen werden. Für den Unterricht empfehlen wir das barocke Griffsystem. Als Vorstufe zum Einzelunterricht fungiert das Gruppenprojekt der Blockflötenmäuse, welches bereits ab 5. Lebensjahr gewählt werden kann. Mietinstrumente sind wegen des relativ geringen Anschaffungspreises nicht vorhanden.

Querflöte

Querflöte

Die Querflöte kann etwa ab dem 8. Lebensjahr erlernt werden. Voraussetzung für das Spielen ist wie bei allen Blasinstrumenten die körperliche Eignung: Körpergröße, Kieferbau, Zahnstellung und Lippenform sowie die Größenentwicklung der Hände spielen eine wichtige Rolle. Neben gesunden Atmungsorganen sollte auch die Wirbelsäule für das Musizieren im Stehen stabil genug sein.

Für die Querflöte gibt es vielfache Musiziermöglichkeiten in den Ensembles des Konservatoriums, so z.B. in diversen Kammermusikformationen, im Großen Bläserensemble und im Jugendsinfonieorchester. Instrumente in verschiedenen Größen können im Konservatorium gemietet werden.

Traversflöte

Traversflöte

Die Traversflöte (französisch: travers= quer) ist die Vorgängerin der heutigen modernen Querflöte. Sie erlebte ihre Blütezeit im Barock, besteht aus Holz und hat wie die Blockflöte ein Kopf,- Mittel– und Fußstück mit Grifflöchern und einer Klappe.

Der Tonumfang beläuft sich in der Regel von d1 bis g3.

Von der modernen Silberflöte unterscheidet sich die Traversflöte vor allem durch ihren warmen, zarten und weichen Klang, der eher der Blockflöte ähnelt, und bietet sich daher besonders für das Zusammenspiel mit Blockflöte, Cembalo, Laute und Gambe an. Da das Repertoire größtenteils die barocke Flötenmusik umfasst, ist die Traversflöte hauptsächlich ein Instrument für Liebhaber der «Alten Musik».

Oboe

Oboe

Die Oboe kann ab dem 8. Lebensjahr auf einem speziellen Kinderinstrument erlernt werden; später erfolgt der Wechsel auf das reguläre Instrument. Als sogenanntes Blasinstrument mit einem Doppelrohrblatt sichert ihr der prägnante Ton sowohl im Orchester als auch in der Kammermusik einen festen Platz.

Voraussetzung für das Spielen ist wie bei allen Blasinstrumenten die körperliche Eignung: Körpergröße, Kieferbau, Zahnstellung und Lippenform sowie die Größenentwicklung der Hände spielen eine wichtige Rolle. Mietinstrumente können Sie ebenfalls über das Konservatorium erhalten.

Klarinette

Klarinette

Der warme und weiche Klang der Klarinette wird oftmals mit der Katze aus dem musikalischen Märchen Peter und der Wolf (Prokofjev) identifiziert. Der Unterricht kann etwa ab dem 8. Lebensjahr auf einem speziellen Kinderinstrument; ab ca. dem 10. Lebensjahr auf größeren Instrumenten erfolgen.

Voraussetzung für das Spielen ist wie bei allen Blasinstrumenten die körperliche Eignung: Körpergröße, Kieferbau, Zahnstellung und Lippenform sowie die Größenentwicklung der Hände spielen eine wichtige Rolle. Neben gesunden Atmungsorganen sollte auch die Wirbelsäule für das Musizieren im Stehen stabil genug sein. Klarinettisten sind in allen kammermusikalischen Bläserbesetzungen sowie im Bläserensemble und Jugendsinfonieorchester des Konservatoriums sehr gefragt; Mietinstrumente sind vorhanden.

Fagott

Fagott/Fagottino

Der Unterricht auf dem Fagottino, einem speziellen Kinderinstrument der Bassfamilie, kann bereits ab ca. dem 8. Lebensjahr aufgenommen werden (einige Instrumente sind sogar im begehrten Tiger-​Look vorrätig). Für den Wechsel zum großen Fagott sollte mindestens das 10. Lebensjahr vollendet sein.

Voraussetzung für das Spielen ist wie bei allen Blasinstrumenten die körperliche Eignung: Körpergröße, Kieferbau, Zahnstellung und Lippenform sowie die Größenentwicklung der Hände spielen eine wichtige Rolle. Seinen Einsatz findet das Fagott in klassischen Kammermusikbesetzungen wie auch im sinfonischen Orchester. Das Konservatorium stellt zur Miete alle gängigen Instrumentengrößen zur Verfügung.

Saxophon

Saxophon

Das Saxophon wird heute vorrangig im Bereich des Jazz-​Rock-​Pop gespielt, obwohl bei seiner Erfindung Adolphe Sax primär an einen Einsatz in der Sinfonie– und Militärmusik dachte. Das klassische Saxophon bietet mit seiner vielfältigen französischen Literatur eine große Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten im kammermusikalischen Bereich.

Die Instrumentenfamilie der Saxophone erstreckt sich vom Sopran-​, über das Alt– bis hin zum Tenor-​, Bariton– und Basssaxophon, wobei die Körpergröße des Spielers ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl des Instrumentes ist.